Dein Baby soll es zu Hause schön kuschelig haben und gleichzeitig soll es gesunde Luft atmen. Wie kannst du heizen und lüften und dabei möglichst viel Energie sparen?

Dein KinderzimmerWetter soll für dich und dein Baby möglichst behaglich sein. Dabei spielen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle. Welche Raumtemperatur als angenehm empfunden wird, ist schon bei Erwachsenen von Mensch zu Mensch verschieden. Im Winter sollte die Temperatur in der Wohnung etwa zwischen 18 und 21 °C liegen. Mehr Wärme bedeutet deutlich mehr Heizenergieverbrauch, weniger Wärme erhöht das Risiko für Schimmelbildung in deiner Wohnung.

Die Wohlfühltemperatur

Dein Baby gewöhnt sich an deine Wohlfühltemperatur. Probiere einfach aus, wie warm du dein Baby anziehen musst, damit es nicht schwitzt, aber auch nicht friert. Am besten fühlst du dazu im Nacken, wie warm dein Kind ist. Nachts wird eine kühlere Raumtemperatur von 17 oder 18 °C empfohlen. Darunter sollte sie besser nicht liegen, weil sonst das Schimmelrisiko steigt. Damit es im Schlafzimmer nicht schimmelt, solltest du das Zimmer am Tage etwas heizen.

Die Luftfeuchtigkeit

Unsere Raumluft enthält stets eine gewisse Menge an Wasserdampf. Dabei kann warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent sagt man, die Luft ist gesättigt. Es bilden sich „Regen“-tröpfchen. Das passiert in der Wohnung normalerweise nicht, aber es kann schon vorkommen, dass sich auf kalten Oberflächen wie Badezimmerspiegel, Fenster oder Außenwänden kleine Tröpfchen bilden. Im Winter sind 30 bis 55 Prozent eine gute Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Noch trockenere Luft reizt deine Schleimhäute, feuchtere Luft erhöht das Risiko für Schimmelbildung und bedeutet gleichzeitig mehr Heizenergieverbrauch.

Energiesparend lüften

In deinem Alltag mit Baby entsteht durch Atmen, Kochen, Windelwechseln, Duschen, Waschen, Blumengießen u.ä. ständig Feuchtigkeit. Um Schimmelbefall und unangenehmes Raumklima zu vermeiden, ist es vor allem im Winter wichtig, die feuchte, warme Luft aus der Wohnung gegen kalte und damit trockenere Außenluft auszutauschen. Diese Lüftung soll dabei möglichst energiesparend sein. Daher soll der Luftaustausch so schnell wie möglich erfolgen. Beim schnellen Querlüften mit weit geöffneten Fenstern verschwindet die warme Luft nach draußen, Wände und Einrichtungsgegenstände bleiben jedoch warm. Da Wände und Einrichtungsgegenstände aufgrund ihrer größeren Masse sehr viel mehr Wärme speichern können, als die Luft, geht bei einer kurzen effektiven Lüftung nur sehr wenig Wärme-Energie verloren.

Ein gutes Hilfsmittel zum richtigen Lüften und Heizen ist ein Thermo-Hygrometer, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzeigt. Wenn du an einem unserer KinderzimmerWetter-Seminare teilnimmst, bekommst du von uns ein hochwertiges Gerät geschenkt und erfährst gleichzeitig, wie du es am besten für dich und dein Kind einsetzt.

Wie kannst du gut heizen und lüften?

  • Raumtemperatur im Winter: 18 bis 21 °C
  • Luftfeuchtigkeit im Winter: 30 bis 55 %
  • In der Heizperiode mehrmals täglich Querlüften oder Stoßlüften
  • Ein Thermo-Hygrometer ist ein wichtiges Hilfsmittel.

Foto: ri auf Pixabay